Vorstellungsgespräch - Diese fatalen Fehler machen 90 % der Bewerber*innen - Du auch?

Du wurdest eingeladen zum Vorstellungsgespräch. Gratulation! Damit bist du deinem Wunschjob einen riesigen Schritt näher gekommen. Doch - worauf ist zu achten? Viele Bewerber*innen verpassen ihre große Chance, weil ihnen Fehler unterlaufen. Wir wollen auf die 3 Fehler näher eingehen, die am häufigsten im Vorstellungsgespräch gemacht werden. Welche diese Fehler sind und wie du sie vermeiden kannst, erfährst du in diesem Blogbeitrag. 


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Mit deiner Bewerbung und deinem Lebenslauf hast du bereits überzeugt. Nun geht es darum, deinen potenziellen neuen Arbeitgeber auch von dir als Person zu überzeugen, um die Position auch zu bekommen. Welche Fehler dabei am häufigsten gemacht werden und was du stattdessen machen solltest - darauf gehen wir nun ein.

Fehler Nummer 1: Schlechte bis gar keine Vorbereitung

Einer der häufigsten Fehler, den Bewerber*innen machen, ist, dass sie sich auf das anstehende Vorstellungsgespräch gar nicht oder nicht gründlich genug vorbereiten. Viele Bewerber*innen können nur sehr oberflächige Informationen zum Unternehmen oder den Anforderungen an die Stelle geben.

Dabei hängt so vieles vom Vorstellungsgespräch ab! Nimm dir also bitte genügend Zeit dafür. 

Ob du dich noch weiter bewerben musst, wie deine Aufgaben aussehen werden und wie dein Gehalt ausfallen wird. Und doch: Viele Bewerber*innen widmen sich dem Thema der Vorbereitung höchstens vielleicht einen halben Tag, obwohl gerade eine gründliche Vorbereitung die Chance für ein Jobangebot ist. Mit einer guten Vorbereitung kannst du außerdem mit Gelassenheit in solche Gespräche reingehen. Personaler*innen erkennen unvorbereitete Bewerber*innen daran, dass diese im Gespräch nicht auf den Punkt kommen. Sie verlieren sich zum Beispiel oft in Detailinformationen. Sie erzählen ihren Lebenslauf oder ihre Bewerbung einfach nach und sorgen ordentlich für Langeweile. Du musst verstehen - mit deinen Bewerbungsunterlagen hast du bereits deine Fachlichkeit unter Beweis gestellt. Im Vorstellungsgespräch geht es nun darum, die Personaler*innen darüber zu überzeugen, dass du mit deiner Persönlichkeit und deinen Qualifikationen relevant für das Unternehmen bist und einen Nutzen bringst. Eine gute Vorbereitung wird dir dabei helfen, dass du die Personaler*innen mit deinen Antworten auf ihre Fragen überzeugst. Nun, was gehört denn alles zu einer guten Vorbereitung? Es ist wahnsinnig hilfreich, wenn Du dir zum Beispiel die Standardfragen für Vorstellungsgespräche einmal schriftlich beantwortest und dir diese Antworten auch laut vorliest. Eine Liste an Fragen für ein Vorstellungsgespräch haben wir dir vorbereitet, klicke hier

Es geht hier nicht darum, dass du deine Antworten auf diese Fragen auswendig lernst. Es hilft aber sehr, deine Argumentationslinie klar zu haben. Wenn du das gemacht hast und auf die Standardfragen vorbereitet bist, musst du dich auch noch auf spezielle Fragen vorbereiten. Diese können je nach Branche, Unternehmen oder auch Aufgaben variieren. Wenn du dich als Immobilienkaufmann/-frau bewirbst, solltest du am besten auch den Immobilienmarkt und aktuelle Entwicklungen kennen. Du solltest beispielsweise wissen, was die aktuellen Herausforderungen dieser Branche sind. Informationen hierüber bekommst du über das Internet zum Beispiel auf den Seiten der Branchenverbände, auf der Unternehmensseite und über Pressemitteilungen. Überzeugen wirst du Personaler*innen, wenn du mit deinen Antworten aus der Masse hervorstichst. Nun, wie kannst du das machen? Indem du deine Antworten auf die Fragen mit Anekdoten schmückst. Du machst dich damit interessanter. Du bleibst damit im Kopf. Schreibe dir also Anekdoten auf, mit denen du deinen Nutzen für das Unternehmen hervorheben kannst. Verbinde deine Rechercheergebnisse über das Unternehmen mit deinen Erfolgsstories, um aufzuzeigen, welchen Mehrwert für den Erfolg des Unternehmens Du beitragen kannst.

Fehler Nummer 2: Tiefstapeln, Hochstapeln

Ein weiterer Fehler, den wir immer wieder beobachten, ist falsche Bescheidenheit. Ein Vorstellungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch. Hier musst du von dir und von deinen Qualitäten überzeugen und selbstbewusst auftreten. Die meisten Bewerber*innen sind eher schüchtern und zurückhaltend. Tiefstapler*innen also. Das erschwert natürlich die Kommunikation auf Augenhöhe immens. Dann gibt es noch die andere Fraktion, die sehr aufgesetzt und übertrieben wirken und damit einen eher arroganten Eindruck hinterlassen. Wir kennen sie alle: Die Hochstapler*innen. Schön für dich, dass du so ein toller Mensch bist. Aber was hat das Unternehmen davon? Welchen Mehrwert bietest Du dem Unternehmen damit? Das vergessen diese Menschen viel zu häufig zu erwähnen.

Es ist auch einfach schwierig, die Mitte zu halten. Es funktioniert leider nicht so einfach, dass du deine Schüchternheit an der Garderobe abgeben kannst. Genauso verhält es sich mit dem Verstellen. Denn ein Bewerbungsprozess, an dem mehrere Bewerber*innen beteiligt sind, erzeugt Konkurrenzdruck. Ein wertvoller Tipp, den ich dir and dieser Stelle geben kann, ist, an deinem Mindset zu arbeiten. Egal, ob du Berufseinsteiger*in bist oder dich bereits mit vorhandener Berufserfahrung bewirbst, Du hast etwas anzubieten und zwar: Deine Arbeitsleistung. Die Menschen, die dir im Vorstellungsgespräch gegenübersitzen, sind auch ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen, Fehlern und Macken. Auch sie selbst befanden sich schon einmal in solch einer Situation wie Du. Nervosität ist da völlig natürlich.

Vorstellungsgespräch auf Augenhöhe bedeutet nicht, dass Du die Rolle des passiven Zuhörers einnehmen sollst. Das Unternehmen hat dich eingeladen, um herauszubekommen, ob du der oder die richtige Kandidat*in bist. Das gleiche gilt aber umgekehrt auch für dich. Auch du solltest das Interesse haben herauszubekommen, ob der Arbeitgeber der richtige für dich ist. Daher, habe Mut, auch Rückfragen zu stellen. Damit zeigst du zudem Interesse und Neugier.

Fehler Nummer 3: Fehlende Alternativen

Ein weiterer Fehler, den viele Bewerber*innen machen ist, dass sie ohne eine Alternative ins Gespräch reingehen - also keinen Plan B haben. Warum ist eine Alternative so wichtig? Nun, es wichtig für dein Mindset. Alternativen mach den Unterschied, ob du als Bittsteller in ein Gespräch reingehst oder nicht. Eine Alternative stärkt deine Position und ermöglicht dir ein selbstbewussteres Auftreten. Du erhöhst deine Attraktivität, indem du ihnen zeigst, dass du nicht abhängig von dieser Stelle bist. Indem du den Personaler*innen klar machst, dass du auch Alternativen hast, drehst du den Spieß um sodass die Personaler*innen es dir schmackhaft machen müssen, warum du gerade bei Ihnen arbeiten solltest. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf deine Gehaltsverhandlung. Ist das nicht toll? Aber, wie kommst du nun in solch eine komfortable Situation? Ganz einfach: Mit einer klaren Strategie bewirbst du dich planvoll bei mehreren gleichwertigen Unternehmen. Wenn Du auf diese Weise Jobangebote von weniger attraktiven aber z.B. bezüglich des Gehalts gleichwertigen Unternehmen bekommst, nutzt du sie als Alternative bei deinem Wunscharbeitgeber. Damit machst Du den Personaler*innen klar, dass du deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt kennst und diese auch nutzt. Deinem Wunscharbeitgeber machst du natürlich klar, wo deine Prioritäten liegen, nämlich: Wer dein Favorit ist. Mit diesem selbstsicheren Auftritt zeigst du, was du willst und hinterlässt einen starken Eindruck. Dein Wert wird klar.

Vorstellungsgespräch

Bildbeschreibung: Eine Frau sitzt zum Vorstellungsgespräch an einem Tisch und schüttelt lächelnd die Hand ihres Gegenübers.


Auf den Punkt gebracht: 

Dies sind die drei häufigsten Fehler, die Bewerber*innen im Vorstellungsgespräch machen:

Fehler 1: Du bereitest dich nicht gründlich auf das Gespräch vor.

Fehler 2: Du verstellst dich und bist nicht du selbst. Das erkennen Personaler*innen und nehmen dich nicht als authentische*n Bewerber*in wahr.

Fehler 3: Du gehst ohne Alternativen in das Vorstellungsgespräch hinein.

Wenn Du diese Fehler vermeidest, bist du deinem Ziel, einen tollen Job zu bekommen, ein Stück näher gekommen. Vermeidest du diese Fehler, wirst du Personaler*innen begeistern. Sie werden dann schnell den Eindruck bekommen, dass du der bzw. die einzig richtige Kandidat*in bist.

Falls du Unterstützung dabei brauchst, dir über deine besonderen Fähigkeiten bewusst zu werden und sie gewinnbringend im Arbeitsmarkt einzubringen, dann bewirb dich für ein kostenloses Beratungsgespräch.

Es gibt Millionen Wege. 

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